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eingebildetes versagen.

mh. gestern hab ich in der zeitung das bild von den neuen reffis im landkreis gesehen und mal wieder war eine dabei, die ich gut kenne.
in solchen momenten trifft es mich immer ganz hart und wenn ich nicht aufpasse, dann erwischt mich so eine richtige krise. ich bin fast 26, habe ein abgebrochenes studium hinter mir, das jetzige ist zugegebenerweise im endspurt, aber so richtig tut sich nichts. ich lebe noch zu hause im hotel mama und irgendwie ist alles nichts halbes und nichts ganzes. manche haben mit 26 so einiges erreicht, haben bereits familie, einen tollen beruf, wohnen und fahren gut. irgendwie fehlt mir mal wieder so ein "ENDE!" - die aless hat es auch geschrieben, seit man die ganze zeit mit arbeiten usw beschäftigt ist und sich das jahr nicht mehr in semester, ferien, prüfungen gliedert, verschwimmt alles, es wird eintönig, es ist nichts mehr "besonderes", im oktober nach fast 3 monaten pause wieder in der uni aufzuschlagen. ist klar, nach 5 jahren gewöhnt man sich dran. ich studiere mittlerweile im 13. semester. fast 7 jahre. langsam reichts.
gut, dass ich weiß, dass ich mit diesem "langsam reichts" nicht alleine dasteh. das hilft mir ein bisschen - nicht dass ich mich an der krise von anderen leuten erfreuen würde, aber es hilft, dass man nicht alleine dasteht.
der mann versucht mir dann immer vor augen zu halten, dass ich trotzdem toll bin. auch wenn ich mit fast 26 noch rumstudier. ich arbeite. ich spiel in einer band (KOMMT ZU UNSEREM AUFTRITT IM NOVEMBER!), generell sei ich toll (das ist sehr subjektiv!). und manchmal kann ich ihm nicht glauben. was zählt das, dass ich mir bei mama s den arsch für sachen aufreiß, die 2 wochen später als datenmüll enden? was zählt es, dass ich jetzt in einer band spiel, die sich in 2 jahren wahrscheinlich auf grund der beruflichen situationen der mitglieder von selbst erledigt hat? die nachhaltigkeit meiner "errungenschaften" ist also sehr begrenzt. was bleibt?
ein psychotrick ist, sich die positiven seiten der eigenen person wie ein mantra aufzusagen. aber was kann ich gut? was ist positiv an mir? was schätze ich als positiv ein, was als negativ? z.b. bin ich eine gute freundin für meine freunde? antwort? bleib ich schuldig, denn ich weiß, dass die guten seiten oft durch negative quasi aufgewogen werden. ich kann gut zuhören und ratschläge erteilen, aber ich sollte mich öfter melden. nur mal so als beispiel.

ich werd mich an meinen eigenen haaren wieder aus dem sumpf ziehen, mich an mir selbst aufbauen, versuchen, das positive zu sehen, dass ich keine voreiligen entscheidungen getroffen habe, dass ich das studium lieber gescheit als schnell rumbring und dass ich wohl wesentlich erfahrener in den neuen lebensabschnitt reingeschmissen werd, als es vielleicht meine 23-jährigen kollegen tun, die dann panisch vor der klasse stehen und sich nicht durchsetzen können.
16.9.09 19:41
 



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